„Die Nase vorn“
Windauto der FH Kiel punktet in Den Helder.
Bei sehr guten Wetter- und Windverhältnissen erreichte das „Baltic Thunder“-Team der Fachhochschule Kiel mit seinem vierten Windauto den dritten Platz beim Rennen „Racing Aeolus“.
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| Das „Baltic Thunder“-Team. |
Gewertet wurde das Verhältnis von Fahrzeug- zu Windgeschwindigkeit. Die FH Kiel kam als beste deutsche Hochschule auf 44 Prozent, das erstplatzierte Kopenhagener Team erzielte 51 Prozent. In einem Vorlauf erreichte der „Windturbine Racer“ der Dänemarks Technischen Universität bei 9,2 Meter pro Sekunde Windgeschwindigkeit einen inoffiziellen Weltrekord von fast 75 Prozent (Beaufort Windstärke Fünf). Erstmals am Start gelang dem Team „Chinook“ aus Montreal auf Anhieb 50 Prozent.
Professor Dr. Alois Peter Schaffarczyk vom Fachbereich Maschinenwesen hat das Projekt „Baltic Thunder“ vor vier Jahren initiiert und betreut es seitdem. „Für die Studierenden ist dieses Projekt ein willkommener Exkurs vom üblichen Studium“, erklärt er. „Außerdem profitieren sie davon, ihr theoretisches Wissen in der Praxis zu erproben.“
Bereits seit 2008 treten studentische Teams aus ganz Europa im Rahmen des Wettbewerbs mit ihren energieeffizient ausgelegten Fahrzeugen gegeneinander an. Die FH Kiel war bisher jedes Mal dabei – im vergangenen Jahr erreichte sie im dänischen Stauning den zweiten Platz. Beim diesjährigen Rennen nahmen zum ersten Mal Mannschaften aus der Türkei, Österreich und Kanada teil. <<
VDI LV Schleswig-Holstein

