FH nimmt Kurs auf Maritime Zukunft!
Am nördlichsten Zipfel Deutschlands steht das modernste Simulationszentrum Europas.
Seit dem Sommersemester 2011 sind die Studiengänge Seeverkehr, Nautik, Logistik (SNL), Schiffsbetriebstechnik (SBT) und Schiffsmaschinenbau (SMB) an der Fachhochschule Flensburg in einem 4,7 Millionen EUR teuren Neubau mit einer Fläche von 1.200 Quadratmetern untergebracht.
![]() |
|
| Neubau des Maritimen Forschungs- und Ausbildungszentrums. | |
![]() |
|
| Moderne Schiffsführungs- und Schiffsmaschinensimulatoren. | |
![]() |
|
| Moderne Laborausstattung zur Maschinen- und Anlagentechnik. |
Maritime Studienangebote
Seeverkehr, Nautik und Logistik
Im Studiengang Seeverkehr, Nautik und Logistik (SNL) werden über das theoretische und praktische Wissen zur Erteilung des nautischen Befähigungszeugnisses nach der Schiffsoffizier-Ausbildungsverordnung hinaus fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen für Tätigkeiten im Transport- und Logistikbereich vermittelt.
Im ersten Studienabschnitt werden die klassischen natur-, ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen vermittelt. Im zweiten Studienabschnitt folgen die anwendungsorientierten Gebiete wie zum Beispiel Navigation, Schiffstheorie, Ladung und Wachdienst sowie Güterverkehr, Hafenwirtschaft, internationale Logistik und Supply Chain Management. Das Studium ist ausgeprägt praxisorientiert.
Die Studierenden lernen und trainieren für die Bordpraxis am:
- Schiffsführungssimulator,
- Radar/ARPA-Simulator,
- Ladungsrechner (verschiedene Schiffstypen und Ladungsarten) und
- Seefunksimulator
Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science und dem staatlichen Befähigungszeugnis als Nautischer Wachoffizier („Patent“) ab.
Schiffstechnik
Der Studiengang Schiffstechnik stellt eine Weiterführung des Diplom-Studienganges Schiffsbetriebstechnik/Schiffsbetrieb dar. Der ehemalige Diplomstudiengang wurde in einen Bachelor- Studiengang mit dem Schwerpunkt „Schiffsmaschinenbau“ (SMB) und „Schiffsbetriebstechnik“ (SBT) überführt.
Schwerpunkt Schiffsmaschinenbau
Dieser Studiengang wurde eingerichtet, um auch Studenten, die sich mit dem maritimen Umfeld verbunden fühlen, jedoch nicht unbedingt zur See fahren wollen oder die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht erfüllen, ein Studium zur Aufnahme eines Berufes im maritimen Sektor zu ermöglichen. Die Berufsfelder von Absolventen dieses Studienganges liegen hauptsächlich in Werften, Klassifikationsgesellschaften und bei maritimen Zulieferern, als Bauaufsicht, Sachverständige oder Konstruktionsingenieure in der Anlagentechnik wie zum Beispiel Kälte-, Pumpen- oder Frischwassererzeugeranlagen. Auch hier bestehen zurzeit hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.
Schwerpunkt Schiffsbetriebstechnik
Ziel des Studiums ist es, die Befähigung zu einer auf wissenschaftlicher Grundlage beruhenden, selbstständigen Tätigkeit als technischer Wachoffizier und später Leiter/Leiterin der Maschinenanlage zu erwerben. Mit dem Abschluss des Studiums der Schiffsbetriebstechnik erfüllen die Studierenden die Voraussetzungen nach § 15 SchOffzAusbV zur Erteilung des Befähigungszeugnisses zum technischen Schiffsoffizier.
Masterstudiengänge
Die Fachhochschule Flensburg bietet im Fachbereich Technik drei dreisemestrigen Masterstudiengänge an: Systemtechnik, Wind Engineering und Biotechology and Process Engineering.
Labor- und Versuchsausstattung
Das Maritime Forschungs- und Ausbildungszentrum verfügt über 33 moderne Übungs- und Seminarräume, sechs Schiffsführungssimulationsanlagen (Brückenkabinen, Radar- und Schiffsführungssimulatoren) sowie einen Maschinenraumsimulator. Es nutzt die umfangreiche und moderne Laborausstattung der Hochschuleinrichtungen zum Forschungs- und Technologietransfer, des Instituts für Maschinen und Anlagen sowie des Instituts für Schiffsbetriebsforschung und bringt sich aktiv in laufende Forschungsprojekte ein. <<
Weiterführende Quellen
Maritimes Forschungs- und Ausbildungszentrum: www.fh-flensburg.de/mz
Prof. Kapt. Sander Limant, LL.M., Kapt. Dipl. Wirt.-Ing. Günter Schmidt, Prof. Dr.-Ing. Holger Watter



