Klimaschutz, der sich rechnet!

Imtech Arena: Neue Maßnahmen sorgen für bis zu 35 Prozent Energieeinsparung.

Bereits in der zweiten Saison werden die Spiele des Hamburger SV in der Imtech Arena ausgetragen. Doch die Fußballpartnerschaft beschränkt sich nicht auf Sponsoring und Bandenwerbung. In enger Zusammenarbeit mit dem HSV wird das Stadion konsequent auf Energieeffizienz getrimmt und auch die Gebäude- und Anlagentechnik wurden mit neun Energieeffizienz-Maßnahmen entsprechend umgerüstet.

Imtech Arena in Hamburg – das Vorzeigeprojekt für Energieeffizienz.
Imtech Arena in Hamburg –
das Vorzeigeprojekt für Energieeffizienz
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Die Energieeinsparungen beginnen – weithin sichtbar – bereits auf dem Stadiondach. Zum ersten Mal in der Stadiongeschichte wurden Schriftzug und die zwei HSV-Rauten mit Leuchtdioden bestückt. Das spart im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtstoffröhren schon eine Menge Energie.

Ziel: CO2-neutrale Stadien
Mit der Fussball-Arena als grünes Vorzeigeobjekt will Imtech als Deutschlands führender Dienstleister im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik seine Leistungsfähigkeit zeigen und auch in anderen Fußballarenen sein Know-how einsetzen. Wie zum Beispiel in Polen, wo aktuell die drei EM-Stadien in Warschau, Danzig und Breslau mit der Technik – Heizung, Belüftung, Klimatechnik, Ab­was­sersysteme, Brandschutz – ausstattet. In bestehenden Stadien lassen sich bis zu 50 Prozent der Energie einsparen. Ein Energiefresser ist zum Beispiel die Rasenheizung. In der Hamburger Arena wurde die bestehende Rasenheizung in drei einzelne Heizkreise aufgeteilt und mit neuen Zuleitungen verbunden. Über steuerbare Regelventile werden die gewünschten Temperaturen selbstständig in den einzelnen Heizzonen geregelt und der Rasen entsprechend der Sonneneinstrahlung in den einzelnen Zonen stärker oder schwächer erwärmt.
 
Doch ob Neu- oder Umbau, wichtig ist, sich von Anfang an auf die vielen, ganz unterschiedlichen Energieverbraucher in einem Stadion zu konzentrieren: Egal ob Rasenheizung, Flutlicht, Kabinen, Logen, Restaurants und Büroflächen, Feuerschutz oder Brandentrauchung – alles sollte in eine Analyse einbezogen werden. Durch diese ganzheitliche Betrachtung entstehen zukunftsfähige Gesamtlösungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Das gilt natürlich auch für Gebäude und Anlagen in der Industrie, für Krankenhäuser, Flughäfen, Rechenzentren und Bürogebäude aller Art. <<

 

Alexander Reichmuth, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG, alexander.reichmuth@imtech.de