„E-Race“ 2011
Spannendes Rennen um den VDE Innovationspreis.
Mehr als 1.100 Menschen besuchten den Rennspaß „E-Race“ am Abfallwirtschaftszentrum Neumünster. Der diesjährige VDE-Innovationspreis ging an das Team „Baltic-Race“ der Fachhochschule Stralsund.
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| „E-Race“ am Abfallwirtschaftszentrum Neumünster. | |
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| Einer der Rennboliden. | |
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| Die Pokale. |
„Formula Student“ hieß die Rennklasse, bei der ausschließlich Hochschul-Mannschaften mit ihren, in aufwendiger Teamarbeit entstandenen, Rennwagen-Unikaten gegeneinander antraten. In Wittorferfeld zeigten die Nachwuchsingenieure und -fahrer nach der Premiere im Vorjahr nun schon zum zweiten Mal ihr Können. Drei Hochschulen schickten dafür ihre besten Fahrer auf die Strecke: Das Team der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften und das Baltic-Racing-Team der FH Stralsund beteiligten sich mit je einem Fahrzeug, das Raceyard-Team der Fachhochschule Kiel ging gleich mit drei Wagen in das Rennen um den mit insgesamt 9.500 EUR dotierten VDE-Innovationspreis (1. Preis: 4.000 EUR, 2. Preis: 3.000 EUR, 3. Preis: 2.500 EUR).
Die Kieler hatten dabei bis zum Schluss mit Problemen zu kämpfen. Ihr neuester Renner, der „T-Kiel A 11“, sollte eigentlich in Wittorferfeld seine Rennpremiere feiern, in den Vorläufen kam es jedoch plötzlich zu einem technischen Problem. „Wir mussten jetzt noch auf die Schnelle ein Ersatzteil aus Kiel holen“, erklärte Teamfahrer Lutz Dobrowohl in der Boxengasse, in der entsprechend hektisch geschraubt und getüftelt wurde. Auch der etwa 100.000 EUR wertvolle Flitzer „Hawk 05“ der Hamburger Studenten hatte das eine oder andere Problem. „Wir bleiben aber gelassen, das wird schon. Unser Ziel bleibt der erste Platz“, erklärte Fahrzeugtechniker Sam Amirsolimani. Im Gegensatz zum „T-Kiel A 11“ schaffte es ihr Wagen zwar noch rechtzeitig auf den Parcours, am Ende war für die Hansestädter dann aber doch nur der dritte Platz drin. Wer es bei den Rennen der „Formula Student“ auf das Siegertreppchen schaffen will, muss übrigens nicht nur mit Geschwindigkeit punkten – ebenso wichtig ist es, die Punktrichter mit möglichst innovativer und energieeffizienter Technik zu überzeugen. Die Theoriewertung einer Fachjury macht danach 40 Prozent der Gesamtnote aus. Alle Teams lagen sehr dicht beieinander. Die Entscheidung fiel daher in den Praxisaufgaben: Nach einem Beschleunigungsrennen über 75 Meter aus dem Stand mit kalten Reifen und einem 22 Kilometer langen Belastungsrennen konnte sich das Team aus Stralsund, wie schon im Vorjahr, den Sieg beim „Großen Preis von Neumünster“ sichern. Dafür gab es am Ende viel Applaus. <<
Rita Guskow, VDE Region Nord e.V.



