Feierliche Verleihung des Bremer Ingenieurpreises 2011

Der Bremer Ingenieurpreis ging in diesem Jahr an zwei glückliche Preisträger: M.Sc. Patrick Jürgens von der Universität Bremen mit seiner Master-Arbeit „Mikro-/Mesoskalen Simulation der Ausbildung von Eigenspannungen bei der Aushärtung von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen“ sowie B.Eng. Mathias Schrigten für seine Bachelor-Arbeit zur „Optimierung eines automatischen Prozessablaufes beim Führungsrohrschweißen“ an der privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta/Diepholz/Oldenburg.

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung verlas Hans E. W. Hoffmann, Mitglied des Kuratoriums des Bremer VDI, die hervorragenden Beurteilungen beider Arbeiten durch die betreuenden Professoren und würdigte die herausragenden technisch-wissenschaftlichen Leistungen beider Preisträger im Rahmen ihrer jeweils anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben.

Spannend, anspruchsvoll und amüsant –  die Preisverleihung des Ingenieurpreises.
Spannend, anspruchsvoll und amüsant –  die Preisverleihung des Ingenieurpreises.
Verleihung des Bremer Ingenieurpreises 2011: Prof. Lange (VDI), Dr. Eckel (Emder
Verleihung des Bremer Ingenieurpreises 2011: Prof. Lange (VDI), Dr. Eckel (Emder Werft und Dockbetriebe), Dr. Slink (IHK), Herr Schrigten, Herr Hoffmann (Kuratorium), Herr Jürgens, Herr Herrmann (VW), Dr. Schüning (VDI), Dr. Karbe (VDI), (v.l.n.r.).
Anschließend dankten beide Preisträger dem Stifter des Bremer Ingenieurpreises und präsentierten die Kerninhalte ihrer Arbeiten. Die mehr als 120 Teilnehmer der Festveranstaltung zeigten sich durch Form und Inhalt beider Präsentationen beeindruckt und begeistert.

Eingebettet war die diesjährige Preisver­leihung in ein spannendes Fachsymposium zur Ingenieurwissenschaft. Vortragende aus Wirtschaft, Hochschule und Politik analysierten aktuelle Technologie-Trends und Perspektiven sowie das Anforderungsprofil an die Ingenieurausbildung im Nordwesten.

Grußworte und Analysen zur Bedeutung der Ingenieurwissenschaft und der Ingenieurausbildung für den Nordwesten kamen von Bernd Bornemann, Emder Ratsherr und zukünftiger Oberbürgermeister der Stadt Emden, und Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg.

Gastredner Dr. Christian Eckel, Ge­schäftsführer der Emder Werft und Dockbetriebe GmbH, berichtete von höchsten technologischen Ansprüchen aus dem Schiffbau und der Offshore-Technologie und aktuellen Entwicklungstrends der Branche.

Jens Herrmann, Werkleiter des Volkswagen Werks Emden, ergänzte in seinem Impulsvortrag „Automobilität – das An­forderungsprofil des Ingenieurs“ um die Erfordernisse der Teamfähigkeit und interdisziplinären Wissensvernetzung.

Professor Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden-Leer, integrierte diese Impulse im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion mit den Vortragenden zu einem zusammenfassenden Bild des technischen Anforderungsprofils an die Ingenieurausbildung und erarbeitete politische und wirtschaftliche Handlungsempfehlungen.

Moderiert wurde die Preisverleihung durch Professor Dr. Sven Lange, Hochschule Emden-Leer, und Dr. Thomas Schüning von der Technologiepool GmbH. Einen würdigen Rahmen für das Symposium zur Preisverleihung sowie den gemütlichen Ausklang mit Netzwerkbildung, -erweiterung und -pflege bei Musik und Büfett bot der Veranstaltungsort – der historische Klub zum guten Endzweck im Herzen der Seehafenstadt Emden.<<

Prof. Dr. Sven Carsten Lange, VDI Bremen Bezirksgruppe Emden