VDInis mikroskopieren in Rostock

Clubveranstaltung am 26.09.11 im LTTZ.

Zum fünften Mal fand am 26.09.11 eine regionale VDIni-Veranstaltung statt.
Das Motto war dieses Mal: „Wir mikroskopieren.“

Kinder vom VDIni LTTZ mit Eltern, Herr Palatschek und Herr Ludwig (v.l.n.r.) vom
Kinder vom VDIni LTTZ mit Eltern, Herr Palatschek und Herr Ludwig (v.l.n.r.) vom VDI aus Düsseldorf beim Mikroskopieren.
Yannic und Matti beim Referat über die Kreuzspinne.
Yannic und Matti beim Referat über die Kreuzspinne.
Die circa zehn Kinder, die regelmäßig alle sechs Wochen zu unserer Veranstaltung kommen wussten, dass sie sich jeweils ein kleines Teil zum Anschauen mitbringen durften. Nach einer kurzen theoretischen Einführung, zu den Begriffen Lichtbündel, Linse, Prisma, Fokus sowie dem Aufbau des Auges und Aufbau eines einfachen Mikroskops nahmen die Kinder die vorhandenen Durchlicht- und Aufsetzmikroskope in Beschlag. Die IGMHS GbR und Gerhard Palatschek hatten als Veranstalter dieses Nachmittags aus ihrem Gerätefundus dafür gesorgt, dass jedes Kind eine Hosentaschenlupe zum Mitnehmen bekam und jeweils zwei Kinder gemeinsam an einem Mikroskop experimentieren konnten. Die Kinder hatten, angefangen von einer Lori-Feder über Blätter, Gesteine, toten Insekten bis hin zu einer lebenden Kreuzspinne, allerlei zum Betrachten mitgebracht. Das Einstellen und Sehen durch ein Mikroskop will geübt sein. So unterstützten eine Mutter und das Veranstalterteam sowie Herr Ludwig, Projektleiter VDIni-Club aus Düsseldorf, die Kinder beim Bedienen der Geräte. Die Veranstalter hatten für jedes Kind ein Arbeitsblatt vorbereitet, auf dem die Kinder das mit dem Auge und im Mikroskop Gesehene vergleichend skizzieren konnten (welches sie mit nach Hause nahmen). Überrascht wurden alle durch einen vorbereiteten Vortrag zweier Jungen, die sich trauten, für alle zum Thema Kreuzspinne zu referieren.

Der Clubnachmittag schloss mit einem Besuch des Rasterelektronenmikrosko­pielabors der IGMHS ab. Die Kinder sahen, fühlten und hörten den Unterschied zu einem kleinen Lichtmikroskop. Sie durften an der Probenkammertür ziehen und spürten, dass die Tür verschlossen blieb, da eine laut arbeitende Pumpe ein Vakuum generierte. In der Probenkammer befand sich eine tote Fliege, von der das Facettenauge und die feinen Härchen drum herum von allen gemeinsam näher betrachtet wurde.<<

 

VDI Mecklenburg-Vorpommern