Schadstoffe in Luft und Boden

Titelbild-April-vdi

Ein neues mobiles Gas-Messgerät erfasst und erkennt die enthaltenen Verbindungen

„Was riecht denn hier so auffällig?“ und „Schade, dass man das nicht sofort erfassen kann!“: Genau diese beiden Aussagen waren vor acht Jahren der Anlass, ein Gerät zu entwickeln, mit dem es möglich ist, auffällige Gerüche sofort am Ort des Geschehens zu detektieren und gleichzeitig auch zu identifizieren. Im Institut für Messtechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. G. Matz die dazu erforderliche Messtechnik entwickelt und in Zusammenarbeit mit Dr. Baermann & Partner, Mikroanalytik, in verschiedenen Forschungsprojekten die Anwendung und Praxistauglichkeit dieses Gerätes erprobt. Seit 2014 entwickelt und vertreibt die bentekk Gmbh das neue Gasmessgerät.

Die bis heute weiterhin noch üblichen Messtechniken für die Bestimmung von leicht flüchtigen Verbindungen erfordern in der Regel gaschromatographische Analysesysteme von Kühlschrankgröße. Schadstoff-Messungen unmittelbar am Ort des Geschehens sind damit nicht möglich. Ziel war daher, die Messtechnik inklusive der dazu erforderlichen Bauteile so zu miniaturisieren, dass ein kleines, mobiles, akkubetriebenes Messgerät entsteht. Nur so kann sichergestellt werden, auch in schwer zugänglichen Bereichen stromnetzunabhängig Messungen durchzuführen oder bei engen Rohrleitungssystemen kleinste Undichtigkeiten sofort aufzuspüren.

Mehr lesen…